Aug 10

Zahlungseingänge lassen auf sich warten, Rechnungen werden nicht beglichen, Forderungsausfälle belasten kleine und mittelständische Unternehmen.
Das muss nicht sein: Die Zahlungsmoral lässt sich durch ein professionelles Forderungsmanagement positiv beeinflussen.

Im Durchschnitt erreichen in Deutschland Zahlungen erst nach 42 Tagen ihren Empfänger. Eine Kreditversicherung oder die Einschaltung von Inkassobüros ist wegen der entstehenden Mehrkosten in vielen Fällen nicht optimal. Ein gezieltes Forderungs- und Debitorenmanagement wird daher immer wichtiger. Die stetige Überwachung von Zahlungseingängen, eine zeitnahe Erkennung von Zahlungsverzügen und ein konsequentes Mahnwesen, bieten sehr gute Chancen an sein Geld zu kommen.

Speziell im E-Commerce wird das Debitorenmanagemt zunehmend wichtiger, um den Onlineshopper die beliebte Zahlart “Rechnung” anbieten zu können. Und so beliebt das Zahlen per Rechnung ist, beschert es z.b. dem Onlineshop Betreiber für Geschenkpapier nicht nur bessere Conversion Rates, nein es bringt auch leider das Thema “offene Rechnungen” mit sich. Damit Sie dennoch Ihren Kunden alles bieten können, was sich diese wünschen, bietet es sich also an, das Debitorenmanagement in Professionelle Hände zu geben und sich z. B. von Expercash unterstützen zu lassen.

Es geht also doch - zufriedene Kunden dank Online Payment via Rechnungskauf und eine hohe Liquidität.

Mai 26

Wie wichtig Risikomanagment und Debitorenmanagement sind und dass dies immer wichtiger wird, zeigt die folgende aktuelle Studie:

Durch Zahlungsausfälle entstehen europäischen Firmen tägliche Verluste von 822 Millionen Euro. Dies ergab eine Umfrage unter 6.000 Unternehmen in über 20 europäischen Ländern.

Der “European Payment Index 2010″ liefert Zahlungsrisiken, deren Hintergründe und Entwicklungen und ist die derzeit umfangreichste Payment Studie zur Zahlungsmoral in Europa.

Nur zehn Prozent der befragten Unternehmen in Europa glauben danach jedoch, dass sich die Situation in den nächsten zwölf Monaten merklich verbessern wird.

“Besonders hart trifft die schlechte Zahlungsmoral kleine und mittelständische Unternehmen. 3,0 Prozent aller Forderungen werden hier nicht bezahlt, im Vergleich zu 2,6 Prozent insgesamt.

Ausstehende Forderungen können hier schnell zu einer Gefährdung der Existenz werden”.

52 Prozent der befragten Unternehmen sind sich zudem unsicher, ob sie die benötigte Unterstützung durch ihre Banken bei der Überwindung von Engpässen oder dem Ausbau ihres Geschäfts erhalten.

Die Durchschnittsdauer bis zum Zahlungseingang ging in Europa von 57 auf 55 Tage zurück. Am schnellsten werden Rechnungen in den skandinavischen Ländern beglichen.

In Finnland gehen Zahlungen im Durchschnitt mit lediglich fünf Tagen, in Schweden und Norwegen mit sieben Tagen Verspätung ein. Deutschland belegt mit zehn Tagen Verspätung einen guten dritten Platz.

Das Schlusslicht in Europa bilden Griechenland mit 42 Tagen, Italien mit 49 Tagen und Portugal mit 51 Tagen Zahlungsverzögerung.

In Deutschland werden die Rechnungen in allen Branchen im Vorjahresvergleich schneller bezahlt - möglicherweise ein Zeichen für den allmählichen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft: 69 Prozent aller Rechnungen werden fristgerecht innerhalb von 30 Tagen beglichen. Damit liegt Deutschland auf einem Spitzenplatz in Europa.

Der beunruhigende Aspekt in Europas größter Volkswirtschaft bleibt jedoch der signifikante Zuwachs an Abschreibungen, die von 2,1 Prozent im Vorjahr auf 2,6 Prozent zugelegt haben.

Im Zuge der schwierigen Marktbedingungen erkennen viele Unternehmen die zunehmende Bedeutung eines umfassenden Kreditmanagements, wozu auch die Beachtung des hohen administrativen Aufwands gehört.

Europäische Firmen könnten mindestens 25 Milliarden Euro sparen, wenn sie auf zeit- und geldaufwändige Prozesse zur Verfolgung säumiger Zahler verzichten könnten.

Die Mehrheit der Befragten bemüht sich deshalb, mithilfe schärferer Kreditprüfungen bereits zu Beginn des Vertriebsprozesses die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden zu durchleuchten.

(Quelle: http://muenchen.business-on.de / Intrum Justitia, Dorothea Dühr)

Okt 22

forderungsmanagement

Immer mehr E-Commerce Unternehmen bieten Ihren Kunden den Kauf per Rechnung oder Ratenkauf an.  Das gute an der Sache: genau das wollen die Kunden und der Shop hat somit bessere Conversion Rates, dh. der Shop hat bei der gleichen Anzahl an Besuchern, mehr Verkäufe.

Der “kleine” Nachteil daran ist allerdings: der Online Shop Betreiber muss sich auch mit den offenen Posten beschäftigen, diese Verwalten, Organisieren und Eintreiben. Damit sind viele Shop Betreiber überfordert.

Es kann keine Lösung sein, diese beliebten Zahlarten als dann im Shop wieder auszubauen.

Die Lösung muss lauten: Forderungsmanagement an einen professionellen Dienstleister outsourcen.

Immer mehr Unternehmen übertragen das Management ihrer Forderungen hierauf spezialisierten Inkassounternehmen. Durch Outsourcing des Forderungsmanagements sinken i. d. R. die eigenen Personal- und Sachkosten.

Unser Tip:  Nutzen Sie das Forderungsmanagement von Expercash

Hinweis: ähnliche Bezeichnungen für Forderungsmanagement sind Kreditmanagement und Debitorenmanagement.

Aug 17

Ein gar nicht so abwegiges Erkennungszeichen bzgl. der Zahlungsmoral eines Online Shoppers, kann der Emailprovider sein, den der Kunden in seiner Emailadresse Preis gibt.

Lt. Mediafinanz und einer veröffentlichten Studie aus 2009 zufolge, ergeben sich folgende Werte für die Emailprovider:

Platz Provider Gesamtzahl der Forderungen Relative Erfolgsquote
1 Web.de 79.436 4,07
2 Gmx.de 53.057 4,49
3 AOL.com 39.361 5,43
4 T-Online.de 36.363 7,02
5 Yahoo.de 33.917 -9,92
6 Freenet.de 28.121 -3,50
7 Hotmail.de 26.142 -14,55
8 Hotmail.com 16.674 -2,39
9 GMX.net 13.970 2,39
10 Arcor.de 11.050 -3,13

Wie man in diesem Beispiel sehen kann, ist also die Chance von einem Kunden sein Geld wieder zu bekommen, bei T-Online am höchsten.

Inwieweit man diese Erkenntnisse nun in den Payment Prozess bzw. das Scoring einbindet, bleibt abzuwarten.

Tip: natürlich kann man auch auf sichere Bezahlverfahren setzen, wie zum Beispiel

  • MasterCard SecureCode
  • Verified by Visa
  • Giropay oder
  • sofortüberweisung.de

welche u.a. von dem Payment Service Provider ExperCash angeboten werden.

Mai 10

Fängt man als Unternehmer ein Business an, so hat man am Anfang noch den vollen Überblick. Man prüft täglich seine wichtigsten Kennzahlen und Bankkonten und kann entsprechend reagieren, wenn etwas auffällt.

Nehmen wir zum Beispiel das Thema Lastschrift, einer der beliebtesten Zahlarten bei Onlineshoppern und das zugehörige Problem der Rücklastschriften. In den wenigsten Fällen machen die Kunden das absichtlich bzw. veranlassen diese selbst. Es liegt wohl in den meisten Fällen eher an einer zu geringen Deckung des Bankkontos.

Wenn Sie im Monat 100 Bestellungen abwickeln und eine Rücklastschrift kommt, ist das noch lässig zu handeln. Aber was wenn das Geschäft wächst und im Monat 1000 Bestellungen abzuwicklen sind. Dann können es schon einmal ein paar Rücklastschriften mehr werden.

Wir wollen Ihnen ja keine Angst machen, aber es können auch noch ein paar andere Geschäftsvorfälle dazu führen, dass Rechnungen in Verzug geraten und es nötig wird in eine Mahnstufe überzuführen. Das ganze will dann auch noch Verwaltet und Reportet werden.

Das Thema Debitorenmanagement sollte man also ab einer gewissen Umsatzgröße und Anzahl an Bestellungen, nicht mehr vernachlässigen bzw. macht es Sinn, sich irgendwann dafür einen Partner zu suchen, der das ganze Thema übernehmen kann.

Ohne ein “flüssiges” Debitorenmanagement macht auch eine Liquiditätsplanung dann keinen Sinn mehr und dass hat schon so manche Firma in den Ruin getrieben.

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