Der Deutsche Online Shopper zahlt bei seinen Bestellungen nach wie vor gerne so, wie er es vom guten alten Katalog her kennt:
- Rechnung (19,4 Prozent)
- Lastschrift (11,0 Prozent) und
- Nachnahme (5,5 Prozent).
Ebay bedingt hat sich hierzulande außerdem die Vorauskasse mit einem 31-prozentigen Anteil bei den Online-Umsätzen etabliert (Quelle: „IZH-Studie“).
Diese Bezahlverfahren haben eines gemeinsam: Sie verlieren Jahr für Jahr an Bedeutung.
Die Gewinner im Internet-Zahlungsverkehr heißen vielmehr Paypal, Kreditkarte, Sofortüberweisung.de und Giropay.
Beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) dreht sich viel um die Konversionsraten seiner Mitglieder. Als Konversionsrate bezeichnet man den Anteil
der kaufenden Besucher eines Webshops an der Gesamtanzahl der Besucher. Wie können Konversionsraten durch Online-Marketing erhöht werden, wie durch
Suchmaschinenoptimierung oder Steigerung der Usability? – Das sind die klassischen Fragestellungen der BVDW-Mitglieder.
Mit der Akzeptanz neuer Online-Bezahlverfahren bei den Usern steigt auch deren Bedeutung im Lichte der Konversionsrate: „Das richtige Bezahlverfahren ist
entscheidend für den finalen Abschluss einer Online-Bestellung.“ So lautet das Fazit von Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce beim BVDW.
Der Kunde müsse inzwischen sein bevorzugtes Bezahlsystem finden, der Bezahlvorgang muss ohne Hürden erfolgen und Sicherheitsbedenken müssen ausgeräumt werden.
„Wenn auch nur einer dieser Punkte im Bestellprozess nicht erfüllt wird, führt dies schnell zum Abbruch der Transaktion und macht so die beste Marketing-Aktion oder Website-Optimierung zunichte“, so Himmelreich.